Die finanziellen Erträge setzen sich zusammen aus den Einsparungen von verhindertem Einkauf von Strom, d.h. Eigenverbrauch*Stromverbrauchstarif, sowie aus den Einnahmen aus dem Stromverkauf, d.h. Einspeisemenge*Einspeisetarif. Dies gilt bei vordefinierten Tarifen, die im Projekt aus dem Dropdown ausgewählt werden, sowie für manuell erfasste Tarife. Bei der Verwendung von Doppeltarifen (Hoch- und Niedertarifen) fliessen die Einsparungen und Einnahmen durch Überlagerung mit dem Produktionsprofil stundengenau in die Simulation mit ein.
Bei manuell erfassten Tarifen besteht zusätzlich die Möglichkeit Leistungstarife und Gebühren für Lastgangzähler zu definieren. Eine allfällige Einsparung durch tiefere verrechenbare Leistungstarife wird berücksichtig, sofern die Installation einer PV-Anlage zu einer Reduktion der Lastspitzen im Bezug führt. Die Gebühren von Lastgangzählern werden lediglich bei Anlagen > 30 kWp berücksichtigt und werden als zusätzliche Ausgabe, d.h. Reduktion der Erträge, einkalkuliert.
Ebenfalls berücksichtigt werden die jährliche Inflation von Strom- und Einspeisetarifen sowie die jährlichen Unterhaltskosten der PV-Anlage und des Batteriespeichers (falls ein solcher enthalten ist). Diese Parameter können Sie individuell pro Projekt festlegen. Bitte melden Sie sich bei unserem Kundensupport oder Ihrem Kundenberater, falls Sie die Standardwerte dieser Parameter anpassen möchten.
Es ist wichtig zu berücksichtigen, dass auf den Angeboten der durchschnittliche jährliche Ertrag ausgegeben wird. Die Erträge (gemäss der obigen Berechnung) werden also über die Lebensdauer der PV-Anlage (z.B. 25 Jahre) kumuliert. Bei positiven Inflationsraten führt dies häufig zu leicht ansteigenden jährlichen Erträgen. Die kumulierten Erträge werden dann wiederum durch die Lebensdauer der PV-Anlage dividiert und als durchschnittlicher jährlicher Ertrag ausgewiesen.