Hinzufügen von Komponenten

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Komponententypen:

Hauptkomponenten

Dies sind Komponenten, die für die grundlegende Funktion eines Systems benötigt werden. Hierzu gehören beispielsweise PV-Module, Wechselrichter, Unterkonstruktionen, Batteriespeicher oder Wärmeerzeuger. Zum Hinzufügen wählen Sie bitte den Hersteller und das Modell aus. Hinter jedem dieser Systeme sind die technischen Daten, welche für die Berechnungen im Experten benötigt werden, sowie das dazugehörige Datenblatt gespeichert.

Andere Komponenten

Mit diesem Typ können Sie eine Komponente individuell definieren. Das heißt, der Name, die Beschreibung und die Technologiezugehörigkeit können frei gewählt werden. Dies eignet sich für alle Positionen, die im Angebot zusätzlich erfasst werden sollen. Hierzu zählen z.B. Arbeitszeit, Anfahrtskosten, Verwaltungsgebühren etc. Als Unterpunkt zählen hierzu auch die „Wiederkehrenden Kosten“. Mehr Infos dazu weiter unten in diesem Artikel.

Hinzufügen von Komponenten

In Ihrer eturnity Partnerlizenz haben Sie die Möglichkeit unter  Bibliothek > Komponente > Grünes Plus (unten rechts) , "Andere Komponenten" wie beispielsweise Installationskosten oder "Wiederkehrende Kosten" frei hinzuzufügen.
Die Hauptkomponenten werden Ihnen von Ihrem Lizenznehmer zur Verfügung gestellt und durch ihn definiert.
Ihnen fehlen in Ihrer Komponentenbibliothek Hauptkomponenten für die korrekte Planung Ihres Projekts? Dann haben Sie zwei Möglichkeiten
  1. Fragen Sie Ihren Lizenznehmer, ob er die gewünschte Hauptkomponente in der Bibliothek zur Verfügung stellen kann.
  2. Upgraden Sie Ihre Lizenz zu einer Vollversion. In der Vollversion können Sie jegliche Komponenten selbstständig hinzufügen. Finden Sie dazu weitere Informationen auf unserer Webseite.

Hinweis: Es ist nicht möglich, fehlende Hauptkomponenten als "Andere Komponente" hinzuzufügen. Wenn diese "Andere Komponenten" (zum Beispiel ein PV-Modul) in der Projektplanung als Komponente hinzugefügt wird, werden in der Leistungskalkulation keine individuellen Werte dieser Komponente berücksichtigt und die Berechnung der Effizienz, Amortisationszeit, etc. verfälscht sich.


Nachdem eine Komponente hinzugefügt wurde, öffnet sich diese automatisch und kann bearbeitet werden.



Es kann im Nachgang der Name, die Beschreibung, die Artikelnummer und die Technologiezugehörigkeit unter den entsprechenden Eingabefeldern geändert werden.

Zusätzlich kann die Preisabhängikeit und der Preistyp ausgewählt werden. Unter Preisabhängigkeit wird definiert, auf welcher Einheit die Preise basieren. Beispiele hierfür sind m², Arbeitsstunden oder Stück. Wenn Sie eine Abhängigkeit mit '(auto)' im Namen wählen, bedeutet dies, dass der Preis im Projekt automatisch gemäß den Projektmerkmalen berechnet wird.

Im Eingabefeld „Tags“ können sogenannte Tags hinzugefügt werden. Tags dienen hauptsächlich der besseren Übersicht. So können beispielsweise Komponenten, die für die DC-Seite wichtig sind, mit dem Tag „DC“ benannt werden. Dann kann man auf einen Blick erkennen, dass es sich hier um eine Komponente für die Gleichspannungsseite handelt.  

Bei der Auswahl des Preistyps kann zwischen Pauschal oder Proportional gewählt werden. Pauschal bedeutet, dass der eingegebene Preis im angegebenen Bereich fix verwendet wird. Zum Beispiel 100€ einmalig. Proportional bedeutet, dass der angegebene Preis als abhängig von der gewählten Einheit (kWp, m², St.) interpretiert wird. Zum Beispiel 100€ pro Stück.

Unter „Preis hinzufügen“ können mehrere Preisabstufungen hinzugefügt werden. Dies eignet sich vor allem für die Berücksichtigung von Mengenrabatt.

Ausschlaggebend für die Berechnung im Experten ist der Verkaufspreis. Dieser setzt sich aus den vorangegangenen Eingaben in der Feldern Einstandspreis, Kalkulationsaufschlag und Installationskosten zusammen. Es muss nicht in jedem Feld etwas eingegeben werden. So kann beispielsweise auch der „Verkaufspreis“ mit Marge und weiteren Aufschlägen direkt im Feld Einstandspreis angegeben werden. 

Wiederkehrende Kosten

Bei „Wiederkehrenden Kosten“ können zusätzlich zu oben genannten Möglichkeiten noch die Wiederholung (monatlich, vierteljährlich, jährlich) und die Preisdefinition (ob es in der Wirtschaftlichkeitsberechnung mit berücksichtig werden soll oder nicht) eingestellt werden.