1. Allgemeine Informationen
Loggen Sie sich im eturnity Solarexperten ein.
Erstellen Sie ein neues Projekt über den grünen + -Button unten rechts.
Geben Sie die Kundenangaben
und die Objektadresse ein und wählen Sie die gewünschte Projektvorlage. Diese
Angaben können Sie auch nachträglich unter dem Punkt Kunde ändern.
Unter Projekteinstellungen kann beispielsweise der Projektname, Projektleiter und die Mehrwertsteuerbehandlung angepasst werden.
Unter dem Punkt Ausgangslage Gebäude können weitere Informationen wie beispielsweise das Baujahr, der Gebäudetyp oder die Anzahl der Stockwerke eingetragen werden.
Unter Ausgangslage PV System kann abschließend das Vergütungsmodell der Anlage (Eigenverbrauch mit Teileinspeisung oder Volleinspeisung) gewählt werden.
2. Detaillierte Planung
Um ein Solarprojekt schnell und effektiv zu planen, gehen Sie in der linken Liste die Punkte von „Photovoltaik“ bis zu „Simulation aktualisieren“ Schritt für Schritt durch.
Bei Klicken auf den Punkt „Photovoltaik“ öffnet sich ein Untermenü und es wird automatisch das „3D Modullayout“ ausgewählt. Hier können Sie ihr gewünschtes Layout erstellen. Artikel und Videos zur Erklärung hierfür finden Sie ebenfalls in unserem Help Center.Bei Verschattung/Schneeverluste kann ein zu erwartender Verlust durch Schatten oder Schnee eingegeben werden. Standardmäßig ist hier jährlich eingestellt, dies kann aber durch Aktivieren des Schalters auf monatlich umgestellt werden.
Im Unterpunkt Stromverbrauch wird der Energieverbrauch, welcher über das Feld „Jahresverbrauch“ eingegeben werden kann, und das Lastprofil definiert. Hier gibt es die Auswahl zwischen privaten Wohngebäuden und Gewerbeanlagen. Standardmäßig ist immer ein Lastprofil im Bereich „Wohnen“ vorausgewählt. Dieses kann durch Anklicken eines anderen Profils geändert werden. Unter dem Bereich „Gewerbe & Industrie“ kann dasselbe für gewerbliche Anlagen, aufgrund des Wirtschaftszweiges des Unternehmens, vorgenommen werden. Bei Auswahl eines solchen Profils wird der vorher eingegebene Stromverbrauch auf 1000kWh gesetzt. Es ist wichtig, diesen nach Auswahl wieder auf den richtigen Wert zu ändern. Alternativ kann das Lastprofil auch mit Hilfe eines .csv-Datei Imports hinterlegt werden. Hierzu wählen Sie den Bereich „CSV Import“ und laden die entsprechende Datei hoch. Unter dem Link „Dateivorlage herunterladen“ (rechts neben Punkt 2. Kolonne: Messwerteinheit), können Sie sich eine entsprechende Vorlage downloaden.
Über den Punkt Tarifbibliothek wird der gewünschte Stromtarif definiert. Grundsätzlich wird hier unterschieden zwischen drei Tarifarten:
Standardtarif
Hierbei handelt es sich um den normalen Standardtarif, welcher bei privaten PV-Anlagen verwendet wird. Bei dieser Auswahl wird lediglich der Energieversorger (sollte hier keine Auswahl möglich sein, beispielsweise in Deutschland, muss nichts geändert werden) und unter „Tarifname“ der entsprechende Verbrauchstarif in Preis/kWh ausgewählt.
Hinweise für deutsche Kunden: Die Berechnung der Einspeisevergütung erfolgt hier automatisch anhand der geltenden EEG Einspeisetarife. Hierfür ist es wichtig, unter „Tarifname“ das aktuelle Jahr mit dem richtigen Preis/kWh auszuwählen. Falls eine andere Tarifart (projektspezifisch oder individuell) ausgewählt wird, stimmt die Berechnung nicht und es verfälscht z.B. den finanziellen Ertrag der Anlage.
Projektspezifischer Tarif
Beim projektspezifischen Tarif kann der Verbrauchs- und
Einspeisetarif innerhalb des jeweiligen Projekts eingestellt werden. Es gibt
die Möglichkeit den Tarif stunden- und/oder jahreszeiten- und/oder tagesabhängig
zu hinterlegen. Dies ist vor allem dafür gedacht die Strompreise von gewerblichen
Anlagen oder von Anlagen mit variablen Tarifen möglichst genau abzubilden.
Individueller Tarif
Diese müssen zuvor in den Einstellungen unter „Stromtarife“ hinterlegt werden. Es kann ein individueller Einspeise- sowie Verbrauchstarif eingestellt werden. Anschließend können diese in einem jeweiligen Projekt ausgewählt werden. Sehen Sie hierzu unseren gesonderten Artikel.
Beim nächsten Menüpunkt Batteriespeicher kann ein entsprechender Akku aus Ihrer Bibliothek für die PV-Anlage gewählt werden. Sollte hier nicht die gewünschte Komponente auswählbar sein, muss diese zuerst über die Bibliothek hinzugefügt werden. Falls der Punkt Batteriespeicher gar nicht erst angezeigt wird, aktivieren Sie zuerst die Technologie für dieses Projekt unter Varianten. Die jeweilige Technologie ist aktiviert, wenn diese, wie im Bild unten, grün hinterlegt ist. Mehr Informationen zu Varianten finden Sie unten in diesem Artikel.
Unter dem Menüpunkt Wechselrichter erhalten Sie einen Überblick über Ihre geplante PV-Anlage, falls zutreffend inklusive Batteriespeicher, und können hierfür einen oder ggf. mehrere Wechselrichter aus Ihrer Bibliothek auswählen.
Bei der „Wechselrichter-Konfiguration“ können Sie die gewünschte Komponente mit Hilfe des Dropdownmenüs auswählen. Mit dem Button „Komponente hinzufügen“ können weitere Wechselrichter ausgewählt werden. Abschließend muss jedem Wechselrichter eine Technologie zugeteilt werden. Einmal für die PV-Anlage und, falls zutreffend, einmal für den Batteriespeicher. Dies dient dazu die Kosten für die Wechselrichter in der Stückliste den jeweiligen Obergruppen (PV-Anlage bzw. Batteriespeicher) zuzuordnen. Sollten Sie einen Hybridwechselrichter gewählt haben der sowohl für die PV-Anlage als auch den Batteriespeicher verwendet wird, dann können Sie wählen, welchem Teil des Systems die Wechselrichterkosten zugewiesen werden sollen.
Ganz rechts unter „Menge“ kann die Stückzahl, beispielsweise für Modulwechselrichter angepasst werden.
Die Vorgehensweise beim Abschnitt Energiemanagement ist dieselbe wie bei Batteriespeicher.
Unter Förderungen kann eine Förderung spezifisch für das Projekt als fester Wert hinzugefügt werden. Hier wird zwischen Photovoltaik, Batteriespeicher und Energiemanagement unterschieden. Förderungen die abhängig sind von z.B. Größe der Anlage müssen zuerst in der Bibliothek im Reiter Förderung angelegt und können anschließend im Projekt ausgewählt werden.
Beim Menüpunkt Wirtschaftlichkeit können gewisse Parameter, welche Einfluss auf die Wirtschaftlichkeit der PV-Anlage oder der Batterie haben, reguliert werden.
In der Stückliste hat man zuoberst die Übersicht über das Gesamtprojekt und dessen Kosten.
Weiter unten folgen die detaillierten Kosten, gegliedert in die jeweiligen Gruppen des PV-Systems. Über die schwarzen Buttons unterhalb kann jeweils die Stückliste mit weiteren Komponenten, welche vorher in der Bibliothek angelegt wurden, ergänzt werden. Bitte beachten Sie, dass bei einer Partnerlizenz das Hinzufügen von Gruppen und Sammelpositionen zwar möglich ist, diese aber nicht selbständig erstellt werden können. Hierfür kontaktieren Sie bitte ihre zuständigen Owner.
Es ist ebenso möglich, ohne vorheriges erfassen in der Bibliothek, weitere Einträge direkt in die Stückliste mit aufzunehmen. Hierzu wird nach einem Klick auf „Andere Komponente hinzufügen“ im Suchfeld des Dropdownmenüs eine entsprechende Bezeichnung eingegeben und „Benutzerdefinierte Komponente“ ausgewählt. Anschließend kann ein entsprechender Preis eingegeben werden.
Diese Vorgehensweise ist aber nur bedingt empfehlenswert, da die so erstellte Komponente nicht in der Bibliothek gespeichert wird. Somit kann sie auch nur in diesem einen Projekt genutzt werden.
Am Ende kann über das Gesamtprojekt noch ein Rabatt vergeben werden falls gewünscht.
Jährliche Serviceleistungen o.ä. können unter Wiederkehrende Kosten aufgeführt werden.
Soll das Projekt noch durch eine K2 Base Bearbeitung erweitert werden, so kann dies in der Menüleiste ganz unten unter K2 Base vorgenommen werden. Weitere Infos finden Sie unter diesem Link: https://support.eturnity.com/help/de-de/7-fragen-antworten/233-wie-funktioniert-der-prozess-mit-der-k2-integration
Wurden alle Punkte abgearbeitet kann der Button Simulation ausführen aktiviert werden. Nach erfolgreicher Aktualisierung erscheint eine entsprechende Meldung und der rote Punkt wechselt die Farbe zu grün.
Daraufhin kann unter Dokumente das gewünschte Angebotsdokument erstellt werden.
Grundsätzlich gibt es dafür zwei Möglichkeiten
- Erstellen und Exportieren einer .csv Datei, welche wiederum in einer weiterführenden Software, beispielsweise einem ERP-Programm, importiert werden kann.Hierzu wählen Sie unter Dokumententyp „Standarddokument“ und Projekt exportieren aus. Mit einem Klick auf „Generieren“ wird das Dokument erzeugt.
- Erstellen eines individuellen Angebotsdokumentes
Dazu wählen Sie als Dokumententyp „Individuelles Dokument“. Nach Auswahl der richtigen Marke und der Adresse kann unter „Dokumentenkonfiguration“ das Layout angepasst werden. Mit „PDF-Seiten hinzufügen“ wird zuerst die grobe Seitenanzahl des Angebotes festgelegt. Anschließend kann mit Hilfe des Dropdownmenüs die entsprechende Seite ausgewählt werden. Sollte die gewünschte Seite nicht zur Auswahl stehen, ist es ebenfalls möglich diese hinzuzufügen. Weitere Infos finden Sie in diesem Artikel weiter unten.
Mit einem Klick auf „PDF-Seiten von einem Dokument hinzufügen“ ist es möglich auch ein bereits vorgefertigtes Layout zu verwenden. Diese Vorlagen können Sie über unseren Support anpassen lassen.
Mithilfe des Buttons „Datenblatt hinzufügen“ ist es möglich, von den im Projekt ausgewählten Hauptkomponenten, das entsprechende Datenblatt in der gewünschten Sprache in das Angebot zu integrieren.
Das fertig erstellte Angebot kann mit dem Button Vorschau betrachtet und ggf. abgeändert werden. Durch das Stift-Symbol können die dazugehörigen Infos individuell angepasst und abschließend das Dokument mit dem „Generieren-Button“ final erstellt werden.
Nach dem jeweiligen Generieren befindet sich das Dokument im Dateimanager, wo es heruntergeladen werden kann, um es an Ihren Kunden zu senden.
Bitte beachten Sie, dass das Klicken auf „Generieren“ das Projekt abrechnungstechnisch zu einer Objektberatung macht. Dies ist wiederum für Ihre Lizenz bei uns wichtig.